Steig eine Ebene höher als die reine Tätigkeitsbeschreibung: Welchen Beitrag leistest du für Kund:innen, Kolleg:innen oder Gesellschaft? Wenn du auch dort keine Antwort findest, ist das ein starkes Signal für Veränderung.
Wenn sich der Sinn der eigenen Arbeit nicht mehr erklären lässt, hilft der Blick eine Ebene höher: der konkrete Beitrag für Kund:innen, Kolleg:innen oder Gesellschaft. Bleibt auch dort keine Antwort, ist das ein starkes Signal für Veränderung. Daniel Hentschel, Personalberater und Karrierestratege in Dresden, arbeitet diesen Perspektivwechsel im Karriere-Coaching.
Ein Klient konnte seine tägliche Tätigkeit exakt beschreiben, aber auf die einfache Frage „Warum machst du das eigentlich?" nur mit einem Schulterzucken reagieren. Der Perspektivwechsel von der Tätigkeit selbst zum dahinterliegenden Beitrag – in diesem Fall für ein kleines, aber loyales Kundensegment – brachte die verlorene Antwort innerhalb eines einzigen Gesprächs zurück.
Was tust du konkret, Tag für Tag?
Wie hilft diese Aufgabe deinem unmittelbaren Team weiter?
Was verändert sich für Kund:innen oder Nutzer:innen durch dein Team?
Welchen größeren Beitrag leistet das im gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Kontext?
Steige die vier Ebenen von der eigenen Aufgabe bis zur Gesellschaft nacheinander hoch und formuliere auf jeder Ebene einen kurzen, konkreten Satz. Sobald du auf einer Ebene eine klare, überzeugende Antwort findest, hast du deinen aktuellen Sinn-Anker gefunden.
Findest du auf keiner der vier Ebenen eine überzeugende Antwort, ist das ein deutliches Signal, die Rolle grundsätzlich zu überdenken – nicht nur die Formulierung zu verbessern. Der LINC Personality Profiler hilft zusätzlich zu klären, auf welcher Ebene dein persönlicher Sinn typischerweise am stärksten verankert ist.
Wir erklimmen die Beitrags-Leiter gemeinsam und finden deinen aktuellen Sinn-Anker.
Mehr erfahren →Klärt, auf welcher Ebene der Beitrags-Leiter dein persönlicher Sinn typischerweise verankert ist.
Mehr erfahren →Wenn sich auf keiner Ebene eine überzeugende Antwort findet: der Weg zu einer neuen, sinnstiftenderen Positionierung.
Mehr erfahren →Nein, für die meisten Menschen liegt der stärkste Sinn-Anker auf der Team- oder Kundenebene, nicht zwingend auf der gesellschaftlichen Makroebene.
Dann lohnt sich eine tiefere Diagnose, etwa über den Ursachen-Trichter, um zu klären, ob ein grundsätzliches Fit-Problem vorliegt.
Bei anhaltender Unsicherheit über den Sinn der eigenen Arbeit, oder als jährliche Routine zur Standortbestimmung.
Ja, das ist üblich, oft verschiebt sich der Fokus mit wachsender Erfahrung von der reinen Aufgabenebene hin zu Team- oder Kundenwirkung.
Sie ist ein guter erster Schritt, für eine vollständige Standortbestimmung lohnt sich die Ergänzung um Stärken- und Werteanalyse.
In einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch erklimmen wir die vier Ebenen gemeinsam und klären den nächsten Schritt.