Nicht endlos abwägen. Entwickle klare Entscheidungskriterien – Werte, Stärken, Lebensstil, Risiko – und teste beide Optionen in kleinen, risikoarmen Schritten, bevor du dich endgültig festlegst.
Bei Unentschlossenheit zwischen zwei Karrierewegen helfen klare Entscheidungskriterien (Werte, Stärken, Lebensstil, Risiko) und kleine Testschritte für beide Optionen – statt endloser gedanklicher Abwägung. Daniel Hentschel, Personalberater und Karrierestratege in Dresden, strukturiert diesen Prozess im Karriere-Coaching.
Ein Klient schwankte zwischen einer Führungslaufbahn und einer Rückkehr in eine reine Fachrolle – seit über einem Jahr, ohne Fortschritt. Das Problem war nicht fehlende Information, sondern der Versuch, die Entscheidung rein gedanklich zu treffen. Erst kleine, konkrete Testschritte in beide Richtungen brachten innerhalb von acht Wochen Klarheit, die ein Jahr Grübeln nicht geliefert hatte.
Welcher Weg erfüllt deine zentralen Werte besser?
In welchem Weg kommen deine Top-Stärken stärker zum Einsatz?
Welcher Weg passt besser zu deiner aktuellen Lebensphase?
Welches Risiko bist du bereit einzugehen – und welches nicht?
Definiere für jeden der beiden Wege einen kleinen, risikoarmen Testschritt: ein Projekt übernehmen, ein Gespräch mit jemandem führen, der den Weg bereits geht, oder eine Aufgabe in diese Richtung testweise erweitern. Setze für beide Tests eine Frist von vier Wochen.
Nach vier Wochen vergleichst du dein Energie- und Motivationslevel bei beiden Tests – meist zeigt sich ein klarer Unterschied, der auf dem Papier nicht sichtbar war. Für eine fundierte Einschätzung, welcher Weg zu deiner Persönlichkeit passt, nutze ich mit meinen Klient:innen den LINC Personality Profiler.
Wir entwickeln deine Testschritte gemeinsam und werten die Ergebnisse strukturiert aus.
Mehr erfahren →Zeigt, zu welchem der beiden Wege deine Persönlichkeitsstruktur stärker passt.
Mehr erfahren →Für die Umsetzung, sobald sich einer der beiden Wege als klarer Favorit zeigt.
Mehr erfahren →Nein, die Testphase ist bewusst dafür da, die Entscheidung durch Erfahrung statt durch reines Abwägen zu treffen.
Dann gibt oft das Risikokriterium den Ausschlag, oder ein zweiter, etwas anspruchsvollerer Testschritt schafft zusätzliche Klarheit.
Klein genug, um in wenigen Wochen ohne große Konsequenzen umsetzbar zu sein, aber konkret genug, um echtes Feedback zu liefern.
Ja, das ist sogar empfehlenswert, solange beide Tests zeitlich und energetisch machbar bleiben.
Dann ist das ein wertvolles Ergebnis, das zu einer dritten, bisher nicht bedachten Option führen kann – kein gescheiterter Test.
In einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch entwickeln wir deine Testschritte für beide Wege.