Nicht an schönen Worten im Stellenprofil. Prüfe, ob du deine Stärken einbringen kannst, deine Werte gelebt werden und du einen konkreten, spürbaren Beitrag erkennst – erst das macht ein Angebot wirklich sinnstiftend.
Ein Angebot ist wirklich sinnstiftend, wenn drei Prüfpunkte erfüllt sind: eigene Stärken lassen sich einbringen, Werte werden im Alltag gelebt, und ein konkreter, spürbarer Beitrag ist erkennbar – nicht nur behauptet. Daniel Hentschel, Personalberater und Karrierestratege in Dresden, prüft Angebote genau nach diesen Punkten.
Ein Klient erhielt ein Angebot, das im Anschreiben mehrfach das Wort „Purpose" verwendete, aber im konkreten Gespräch keine einzige greifbare Antwort auf die Frage nach dem tatsächlichen Beitrag der Rolle lieferte. Schöne Sprache ersetzt keine sinnstiftende Substanz – der Unterschied zeigt sich erst bei konkreten Nachfragen.
Kann die Rolle deine tatsächlichen Kernstärken regelmäßig nutzen?
Zeigen konkrete Beispiele aus dem Gespräch, dass die Kultur die eigenen Werte tatsächlich lebt?
Kann dein Gegenüber in einem Satz erklären, wem die Rolle konkret nutzt?
Stelle im Vorstellungsgespräch drei konkrete Fragen: „Welche meiner Stärken würde in dieser Rolle am meisten gebraucht?", „Können Sie mir ein Beispiel geben, wie Ihre Werte im Arbeitsalltag konkret sichtbar werden?" und „Wem nutzt der Erfolg dieser Rolle ganz konkret?"
Vage, ausweichende Antworten auf diese drei Fragen sind ein deutliches Warnsignal, unabhängig davon, wie sinnstiftend das Stellenprofil klingt. Der LINC Personality Profiler hilft, deine eigenen Stärken vorab klar zu benennen, um die erste Frage präzise zu prüfen.
Wir bereiten deine Sinn-Check-Fragen für das nächste Vorstellungsgespräch gemeinsam vor.
Mehr erfahren →Klärt deine tatsächlichen Kernstärken, als Grundlage für die erste Prüffrage.
Mehr erfahren →Für eine Positionierung, die von Anfang an auf wirklich sinnstiftende Angebote zielt.
Mehr erfahren →Zwei bis drei gezielte Fragen reichen aus, mehr könnte im Gespräch als übermäßig kritisch wahrgenommen werden.
Das ist ein ernstzunehmendes Warnsignal, besonders wenn es sich um die zukünftige Führungskraft handelt, die die Rolle eigentlich am besten kennen sollte.
Ja, je früher im Prozess, desto eher lässt sich vermeiden, Zeit in ein Angebot zu investieren, das sich später als wenig sinnstiftend herausstellt.
Nein, idealerweise sollten alle drei Prüfpunkte zumindest ansatzweise positiv beantwortet werden können, um von echtem Sinn auszugehen.
Ja, deshalb lohnt sich eine erneute, ehrliche Prüfung der drei Punkte nach den ersten drei bis sechs Monaten in der neuen Rolle.
In einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch bereiten wir deinen Sinn-Check für ein konkretes Angebot vor.