Nicht sofort resignieren. Prüfe interne Anpassungsmöglichkeiten, sprich mit deiner Führung über Aufgabenverlagerung, oder plane – wenn beides nicht greift – einen gezielten Rollenwechsel.
Wenn Stärken nicht zur aktuellen Rolle passen, helfen drei Schritte: interne Anpassungsmöglichkeiten prüfen, das Gespräch über Aufgabenverlagerung suchen, und bei Bedarf einen gezielten Rollenwechsel planen. Daniel Hentschel, Personalberater und Karrierestratege in Dresden, begleitet diesen Prozess im Karriere-Coaching.
Eine Klientin mit ausgeprägter strategischer Stärke war in eine Rolle mit überwiegend operativer Detailarbeit gerutscht – nicht bewusst gewählt, sondern schrittweise entstanden. Der erste Reflex war die Kündigung. Ein gezieltes Gespräch über eine Verschiebung von 20 Prozent ihrer Zeit hin zu strategischen Projekten löste das Problem innerhalb eines Quartals.
Welche Aufgaben innerhalb der bestehenden Rolle ließen sich zugunsten deiner Stärken verschieben?
Konkreten Vorschlag zur Aufgabenverlagerung machen, statt allgemeine Unzufriedenheit zu äußern.
Wenn beides nicht greift: eine Rolle suchen, die die Stärken von Anfang an ins Zentrum stellt.
Liste deine aktuellen Hauptaufgaben auf und markiere, welche deine Stärken nutzen und welche nicht. Formuliere einen konkreten Vorschlag, wie sich der Zeitanteil zugunsten der stärkennutzenden Aufgaben verschieben ließe – realistisch, nicht als kompletter Rollenwechsel.
Dieser konkrete, mit Zahlen unterlegte Vorschlag überzeugt in einem Führungsgespräch deutlich mehr als eine allgemeine Aussage zur Unzufriedenheit. Der LINC Personality Profiler liefert die objektive Grundlage für die Stärkenbeschreibung.
Wir entwickeln deinen Aufgaben-Verschiebungs-Plan gemeinsam und bereiten das Gespräch mit deiner Führung vor.
Mehr erfahren →Liefert die objektive Grundlage, um deine Stärken im Gespräch überzeugend zu belegen.
Mehr erfahren →Wenn interne Anpassung nicht ausreicht: der Weg zu einer passgenaueren externen Rolle.
Mehr erfahren →10 bis 30 Prozent der Arbeitszeit sind realistisch verhandelbar, ohne die Rolle grundlegend infrage zu stellen.
Dann lohnt sich ein zeitlich befristeter Testzeitraum, um die Wirkung der Verschiebung konkret zu zeigen.
Ein bis zwei Quartale sind ein fairer Zeitraum, um echte Veränderung zu erwarten.
Nein, sofern die Wechsel nachvollziehbar mit wachsender Verantwortung oder gezielter Stärkennutzung begründet werden können.
Dann ist ein externer, gezielter Wechsel oft die nachhaltigere Lösung als wiederholte interne Anpassungsversuche.
In einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch bereiten wir dein Gespräch mit der Führung vor.